Gründung: Die Gründungsmitglieder haben am 9. Juli 2004 erstmals, infolge Verkettung verschiedener glücklicher Umstände, zusammen musiziert. Alle waren erstaunt, dass so viele Gemeinsamkeiten und Vorstellungen zusammentreffen konnten. Am 29. Oktober 2004 wurde die Formation gegründet.
Stilrichtung: Wir spielen in der traditionellen Bündnerbesetzung mit 2 Klarinetten, 2 Schwyzerörgeli und einem Kontrabass. Unsere wichtigsten Vorbilder sind: - das ehem. Ländlerquintett Urs Glauser - Peter Zinsli mit sine Churer Ländlerfründa - die ehem. Kapelle Grischuna
Unsere Musik ist allerdings keine Kopie vorgenannter Kapellen. Jedes Mitglied besitzt einen eigenen musikalischen Rucksack und somit bleiben die genannten Formationen Vorbilder. Dies zeigt sich auch in den Möglichkeiten verschiedener Zusammensetzungen: - klassische Bündnerformation 2 Klarinetten 2 Schwyzerörgeli 1 Kontrabass - traditionelles Schwyzerörgeliduett 2 Schwyzerörgeli 1 Kontrabass
Wir spielen in allen Zusammensetzungen Tänze verschiedener Komponisten aus dem Bündnerland, der Innerschweiz und dem Bernerland. Weil uns viel an guter Bündnermusik liegt, dominieren die Bündnertänze unser Repertoire.
Rollenverteilung: Diese hat sich seit unserem ersten Zusammentreffen und mit neuen Mitspielern nicht verändert. Die erste und zweite Stimme sind klar zugeteilt. Aber auch die Örgeler teilen sich in ihrer Aufgabe für den Rhythmus und den in der Bündnerbesetzung typischen Übergängen.
Wie kommt man auf Ländlerquintett Berna-Grischa: Diese Frage wird uns oft gestellt. Ländler weist auf (traditionelle) Schweizer Volksmusik hin. Quintett gibt Aufschluss über die Anzahl der Interpreten. Berna und Grischa sind u.a. ältere Orts- und Gebietsbezeichnungen. In der traditionellen Ländlerscene wird mit Ländlerquintett und den Orts und Gebietsbezeichnung ein Hinweis auf die möglichen Instrumentalisierungs- und Interpretationsmöglichkeiten gegeben. Das ist bei uns nicht anders.